09.20.09

1 Gebetskolliken…

Posted in Uncategorized at 12:19 pm by andichrist

Johanna hatte Kolliken. Es ist eine harte Nummer. Man merkt als Vater, wie sehr es einem das Herz zerreisst, wenn das Kind krank ist.  Wie weh muss es Gott tun uns Krank zu sehen ? Und wieviel mehr, muss er bei diesem Schmerz unsere Heilung wollen ?  Es wird für mich durch diese Erfahrung noch unverständlicher, dass es eine Theologie gibt, die sagt, dass Gott Krankheit will.  Kein liebender Vater stellt sich vor ein Kinderbettchen und sagt : Nun, lerne und wachse aus diesen Erfahrungen… Du tust ALLES, dass es deinem Kind besser geht.

Johanna hatte Kolliken und schrie und strampelte sich durch eine für die ganze Familie anstengende und tränenreiche Nacht. Das ist auch eine Erfahrung : Weint dein Kind, dann weinst du auch. Sie schlief dann den ganzen Tag ziemlich erschöpft.  Gegen Nachmittag drohte es dann wieder loszugehen.  Wir nahmen sie in den Arm und erinnerten uns daran, dass Jesus sagte, dass man die Kinder zu ihm kommen lassen solle und ihnen das Himmelreich nicht wehren.  Sein Königreich ist ein Reich des Friedens, der Freude und der Heilung. Dies nahmen wir im Gebet in Anspruch. Dann sprachen wir zu den Kolliken, dass sie zu verschwinden hätten und beteten noch eine Zeit in Zungen. Wir dankten Gott, dass er das Gebet gehört und reagiert hat und legten sie hin. Alles war weg und es ist auch nichts wiedergekommen. Soli deo gloria…

Nur eines ist geblieben : Auf Papas Arm schläft sich lieber als im Bett…

8 Comments »

  1. anja said,

    September 20, 2009 at 1:53 pm

    hach - gott ist cool. liebe grüße in den norden. =)

  2. Bento said,

    September 20, 2009 at 4:13 pm

    ja - HALLELUJA - Amen!
    Preis dem Herrn, dem wunder-vollen!
    :-)
    Segen Segen Segen

  3. Jesus Punk said,

    September 21, 2009 at 2:33 pm

    Hallo Andi,

    bin eben auf deinem Blog hier gestossen. Gute Sachen die du da schreibst, auch wenn der Anlass mit deiner Kleinen nicht so toll war!!
    Hoffe sie ist wieder richtig fit.
    Was du da geschrieben hast, aus Sicht eines Daddys hat mich sehr gerührt.
    Ich bin gerade krank und das kostet oftmals hammermäßiges Vertrauen und Mut. Oft hat es sich bei mir ausgetapfert und dann gibts mir sowas wieder Kraft, die Hoffnung auf Heilung niemals aufzugeben.

    Fett Segen
    Jesus Punk

  4. andichrist said,

    September 21, 2009 at 2:48 pm

    hallo jesus punk,

    danke erstmal für doie lieben grüße.
    ich weiss, dass jesus auch dich heilen kann. ich bete für dich

    allen segen

    andi

  5. marco said,

    September 25, 2009 at 6:41 am

    Hallelujah und wahrlich soli deo gloria!

  6. mara said,

    October 5, 2009 at 11:08 pm

    ich bin grad eher zufällig hier vorbei gestolpert und danke dir auch fürs schreiben. die frage mit der krankheit und ob gott sowas wollen kann beschäftigt mich grade, weil ich gestern so vor ne wand gelaufen bin, dass mir immer noch der schädel brummt. metaphorisch, meine ich. meinungen die so anders waren als alles was ich kannte, dass ich immer noch dabei bin, mich davon zu erholen.
    das mit der sicht des vaters ist plausibel. ich habe keine kinder, aber ich bin doch irgendwie mutter, wenn “nur” geistlich. und ich weiß wie es mir das herz zerreißt, wenn es jemandem schlecht geht. ich glaube nicht dass es gott genauso geht wie mir, weil er nen besseren überblick hat, er geht anders mit sachen um, ganz bestimmt. aber mir vorzustellen, dass er jemandem mal schnell ne multiple sklerose vorbeischickt um ihn “demütiger” zu machen oder so… gruselig. die vorstellung will ich ganz schnell wieder aus dem kopf kriegen.

  7. andichrist said,

    October 6, 2009 at 7:29 am

    hallo mara, willkommen.
    eine gute idee, sich was aus den kopf zu schlagen. ich hau mal mit, das heisst, ich bete ;-)

  8. mara said,

    October 6, 2009 at 2:07 pm

    danke andi. :)

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