01.14.10
Wechsel
Ich blogge jetzt eine Zeitlang hier .
Das Wort ist die wichstigste Aussage der Theologie
Wir haben den Wunsch, die Sehnsucht mit Gott in Kontakt zu treten. Dieser Wunsch, kommt von Gott selber. Und der Gott, der das Verlangen schenkt, schenkt auch die Kraft es umzusetzen.
Denn Gott ist es, der in euch das Wollen und das Vollbringen bewirkt, noch über euren guten Willen hinaus. (Phil. 2,13 n.EÜ)
Der Heilige Geist, den Jesus uns gegeben hat, hilft uns bei der Umsetzung.
Und ich werde den Vater bitten und er wird euch einen anderen Beistand geben, der für immer bei euch bleiben soll. Es ist der Geist der Wahrheit, den die Welt nicht empfangen kann, weil sie ihn nicht sieht und nicht kennt. Ihr aber kennt ihn, weil er bei euch bleibt und in euch sein wird. ( Johannes 14,16-17 n.EÜ)
Ich möchte noch ein wenig darüber nachdenken, wie wichtig es Gott ist mit uns Kontakt zu haben und wie sehr er uns dabei hilft. Jesus gibt uns in der Bergpredigt einen pragmatischen Gebetstip:
Du aber geh in deine Kammer, wenn du betest, und schließ die Tür zu; dann bete zu deinem Vater, der im Verborgenen ist. Dein Vater, der auch das Verborgene sieht, wird es dir vergelten. ( Mt.6,6 n.EÜ)
Inmitten im Lärm und Streß der Welt, sagt Jesus : Zieh dich zurück. Sammel dich und was in den Versen davor betont wird : Guck nicht auf die anderen. Lerne von mir, kopiere nicht. Setz dich auf Deine Bettkante, mit deiner Sehnsucht mir zu begegnen.
Dann lade den Heiligen Geist ein :
Desgleichen hilft auch der Geist unsrer Schwachheit auf. Denn wir wissen nicht, was wir beten sollen, wie sich’s gebührt; sondern der Geist selbst vertritt uns mit unaussprechlichem Seufzen. Der aber die Herzen erforscht, der weiß, worauf der Sinn des Geistes gerichtet ist; denn er vertritt die Heiligen, wie es Gott gefällt. ( Römer 8, 26,27 ).
Das ist eine wunderschöne Verheissung. Probier das aus.
Gebet ist nichts anderes als Sehnsucht, die vor Gott zum Ausdruck gebracht wird ( Jim W. Goll in Prophetische Fürbitte)
Oft denke ich, die Sehnsucht ist da und es ist schwer zu beten. Wir sehnen uns danach, dass Gott eingreift, etwas ändert. Wir wollen seine Nähe spüren, ihm danken, ihn erfahren, anbeten. Und unser Herz sagt uns das.
Wenn man verliebt ist und das Objekt der Begierde ist nicht da, spürt man sehr stark, was Sehnsucht ist. Oder einfach, wenn man liebt und der/die Andere ist nicht da. Als ich nach der Geburt unserer Tochter die erste Nacht außerhalb verbracht hatte, hatte ich eine neue Qualität des Begriffes Sehnsucht.
Die Jünger waren eine Zeit mit Jesus zusammen. Sie haben mit ihm gearbeitet, gegessen einfach Zeit verbracht. Und bei so intimen Männerfreundschaften wird es das ein oder andere Gespräch gegeben haben, was über Politik und Fußball hinausgeht. Ich stell mir vor, wie einer der Jünger abends am Lagerfeuer sitzt, wartet bis die anderen schlafen und sagt : Jesus, sag mal, wie soll es den weitergehen mit mir. Mein Job ist doof, meine Kinder in der Pubärtät, die Raten für das Boot nicht bezahlt… Jesus wird geantwortet haben. Zwei Tage später wird derselbe Jünger Jesus dann auf Seite genohmen haben : Danke für das Gespräch da vorgestern.
Schockierend, als Jesus dann sagte, dass die Zeit gemeinsam auf der Erde bald vorbei sein werde. Wohin jetzt mit den Problemen, den Fragen, den Anforderungen des Lebens… ? Komische Vorstellung, eine Zeit mit Jesus zu leben und dann sagt er, ich geh jetzt…
Und ich werde den Vater bitten und er wird euch einen anderen Beistand geben, der für immer bei euch bleiben soll. Es ist der Geist der Wahrheit, den die Welt nicht empfangen kann, weil sie ihn nicht sieht und nicht kennt. Ihr aber kennt ihn, weil er bei euch bleibt und in euch sein wird. ( Johannes 14,16-17 n.EÜ)
Das galt für die Jünger damals, das gilt für uns heute. Jesus hat uns einen Helfer, Tröster, Beistand, Lehrer hiergelassen. Den Heiligen Geist.
Die Beantwortung der Sehnsucht nach Gott, des Kontaktes mit ihm, des Herr lehr uns beten fängt mit der Einladung des Heiligen Geistes an. Still Du die Sehnsucht mit Gott in Kontakt zu treten.
Jesus betete einmal an einem Ort; und als er das Gebet beendet hatte, sagte einer seiner Jünger zu ihm: Herr, lehre uns beten, wie schon Johannes seine Jünger beten gelehrt hat. (Lk. 11,1 n. EÜ)
Am Anfang von Allen, steht ein Gedanke, meist ein Wunsch. Etwas, was in die Tat umgesetzt werden will. Ich behaubte, dass in jedem Menschen der Wunsch ist, mit Gott in Kontakt zu treten, oder je nach Veranlagung der Wunsch ihm aus den Weg zu gehen. Auf der einen Seite sehen wir viele Religionen die wer-weiss-was anstellen um Kontakt zu Gott herzustellen, auf der anderen Seite Tausend um Tausend Bücher und Seminare die beweissen wollen, dass es Gott nicht gibt. Die meisten, die diesen Blog lesen, sagen es gibt ihn und ein paar Andere suchen auf diesen Blog den Beweis, dass es ihn nicht gibt.
Wir haben den Wunsch, das Verlangen mit diesem Gott in Verbindung zu treten. Es werden Antworten gesucht, Fragen gestellt, Hoffnungen vorgebracht, sich beschwert und gedankt. Und es scheint, dass in dieser Kommunikation viele Fragen und Probleme sind. Lukas 11, 1 zeigt und gibt Trost, dass auch die Jünger diese Fragen hatten : Wie, Jesus kriegen wir es auf die Reihe ordentlich mit Gott zu reden ?
Es fängt damit an, dass diese Frage gestellt wird. Das eine Sehnsucht erwacht, ein Ziel formuliert, ein Wunsch da ist. Etwas, dass mich gerade sehr tröstet. Da gab es Phasen in meinem Leben, an denen habe ich 2 Stunden am Tag gebetet und Phasen, da habe ich 2 Wochen gar nicht gebetet. Letztlich, egal ob das Gebetsleben in Phasen oder gar nicht da ist, bleibt die Frage: Wie, bekomme ich ein befriedigendes Gebetsleben. Herr sage mir, wie können wir reden ?
Denn Gott ist es, der in euch das Wollen und das Vollbringen bewirkt, noch über euren guten Willen hinaus. (Phil. 2,13 n.EÜ)
Am Anfang steht der Wunsch. Der, der dich schuff, möchte, dass du mit ihm redest, Kontakt und Beziehung hast. Also, wird er dir auch sagen wie du das machst. Der Wunsch ist die Kontaktaufnahme : Gott will, dass ihr zusammen Zeit verbringt. Und er sagt, dass er dir auch zeigen wird, wie es funktioniert. Gebetsleben fängt mit Sehnsucht an. Und mit der Frage : Gott, wie soll es jetzt weitergehen. Ist es nicht erleichternd, dass Gott darauf über unseren guten Willen hinaus, reagieren wird ?
Vom Dirk ein Stock, den ich hiermit beantworte
1. Sechs Namen, auf die du hörst:
Andi, Hr. van Brakel, Ranzige Butter, Bluesman Andi Gitarre, Bär
2. Drei Dinge, die du gerade trägst:
warme Socken, warmen Strickpullover und darunter ein T-shirt
3. Drei Dinge, die du dir wünschst:
Dass sich das Reich Gottes ausbreitet, dass Johanna gesund aufwächst und 300 Euro mehr Einkommen
4. Drei Dinge, die du gestern, gestern Nacht und heute getan hast:
Gestern habe ich Kisten geschleppt, mit meiner Familie Zeit verbracht und bin um 11.00h ins Bett gegangen. Heute haben wir uns eine Eigentumswohnung angeschaut und sind an der Elbe spazieren gewessen.
5. Zwei Dinge, die du heute gegessen hast:
Selbstgemachten Hefezopf und Spongebop Kekse.
6. Zwei Leute, mit denen Du zuletzt telefoniert hast:
Meiner Pflegemutter, dem Pastor der Advent Gemeinde
7. Zwei Dinge, die du morgen tun wirst:
Kochen und mein Kind lieben
8. Drei Lieblingsgetränke:
Kaffee und alle ihm verwandten Getränke
Sodele und nun :
Per E mail von Judith ein Link. Ich bin sehr angetan von dieser Seite. Ausdifferenziert wird sich mit dem Thema Heilung auseinandergesetzt. Tief biblisch und auf keiner Seite vom Pferd fallend. Sehr schön, dass man sich neben den Audios auch noch per Handout mit der Thematik auseinandersetzten kann. Bibelstellen zum studieren, meditieren und nachforschen vorhanden. Da haben sich Leute echte Mühe gegeben und ein tiefes, weites Thema wird mit Engagement und Motivation verbreitet. So, dass es Spass macht, die Sachen durchzuarbeiten, oder auch sich mancher Dinge wieder oder neu bewusst zu machen. Von den Basics bis zum Schwarzbrot mit Liebe gekocht. Danke dafür.
Dem Leser diesen Blogges wünsche ich das er sich diese Seite ansehe, sie ihm wie mir zum Segen werde und er sie weiterverlinke.
dieser junge da im spiegel, ich denk “hey kleiner, das bist du”. wir besuchen dieselbe schule, ich glaub ich kenn dich ziemlich gut. du hast mit 12 zu standbyme geweint und mit 14 bei den outsiders rache geschworen, mit 16 kanntest du den namen vom feind und mit 18 hast du ihn wieder verloren. und dann bin ich geboren. alles wartet auf den rückschlag den man kennt, und wir denken uns was aus mit meinen ideen und deinem talent. alles wartet und wir sind vorne mit dabei. wir sind brothers in open arms und young until i die.
kleiner junge da im spiegel, du siehst ja fast so aus wie ich. ich hab alles außer, alles außer acht gelassen für dich. ich hab dir immer gut zugehört, jeden deiner schritte überwacht. wir haben uns angelogen, sind abgehoben und wir haben uns auch mal verkracht. und uns dann zu bett gebracht. alles wartet auf den rückschlag den man kennt, und wir denken uns was aus mit meinen ideen und deinem talent. alles wartet und wir sind vorne mit dabei. wir sind brothers in open arms und young until i die.
Bettet Menschen in das Reich Gottes das ist der zweite Satz der mir hängen blieb. Dieser Satz ist nach Seid nett werdet Freunde eine besondere Gewichtung für uns hat. Ich muss gestehen, dass ich mich bis dato eher als einen mittelmäßigen bis schlechten Beter empfunden habe. Mein intensivstes Gebetsleben habe ich beim Lobpreis und ich liebe Gebetsgemeinschaften. Meistens bete ich m0rgens und abends beim Rauchen und mit Yvonni zusammen wenn wir Johanna ins Bett bringen. Beim Spazierengehen bete ich meist Bibelstellen durch. Bettet Menschen in das Reich Gottes… Zugegeben, ich konnte wenig damit anfangen und musste mir erstmal ein paar Bücher über Fürbitte besorgen. Eine Sache, die mir wieder ins Gedächnis kam, war ein Satz von Adolf Fritschen : Bete direkt für die Personen. Eigentlich logisch. Menschen zu denen ich eine Beziehung habe, sind mir wichtig und ich kenne sie. So ist es viel besser für Klaus Bärbel seine Pickel zu beten, als für Alldie Menschen in dieser Stadt. Wenn du eine Not kennst und einen Namen, kannst du dies priesterlich vor Gott bringen. Fühlt sich gut an. Ist überprüffbar. Und eine gute Art mit den Menschen und Gott in der Kommunikation zu bleiben.
… hätte eigentlich auch als Predigtthema gepasst. Oder als Titel.
Sonntag in der Vineyard Altona über unsere Gemeindevision gepredigt und dies zum ersten mal als Aufnahme. Das ist schön. Selten habe ich soviel persönliches in den ersten Teil einer Predigt gepackt. Der zweite Teil, der mit Noahs Arche ist bis auf die Teile die persönlich sind, nicht von mir. Es ist eine Predigt, die schon mehr Menschen als mich geprägt hat. Einen davon kenne ich und schätze ihn sehr, von ihm habe ich es auch. Wer unseren Weg weiter verfolgen will, der mag sich 40 Minuten Zeit nehmen.